Reifenservice Hartmut Höhne

Ihr Partner für jedes Rad

Technische Informationen zu Autoreifen

Größe und Geschwindigkeit

Die technische Ausführung der Bereifung ist durch den § 36 StVZO festgelegt. Dies gilt insbesondere für die Bezeichnung an der Seitenwand des Autoreifens. Sie gibt über die wichtigsten Daten des Autoreifens Auskunft, wie über Reifenbreite, Reifendurchmesser und zugelassene Höchstgeschwindigkeit.

Die für Ihr Fahrzeug optimale bzw. erlaubte Reifengröße finden Sie in Ihrem Fahrzeugschein. Sind Sie unsicher, welche Größen auf Ihrem Fahrzeug gefahren werden dürfen? Gerne beraten wir Sie – sprechen Sie uns an!

 

Luftdruck der Reifen

Wenn bei einem Autoreifen der Luftdruck fehlt, geht der Kontakt zur Straße verloren. Der Kraftstoffverbrauch erhöht sich und die innere Zerstörung des Reifens geht schneller voran. Deshalb kontrollieren Sie mindestens alle 2 bis max. 4 Wochen Ihren Luftdruck bei uns oder an der nächsten Tankstelle!!!

1. Kontrollieren Sie den Luftdruck regelmäßig. Dies sollte immer im kalten Zustand der Reifen passieren. Schon bei geringer Erwärmung der Reifen sind die Angaben bei der Luftdruckprüfung ungenau.

2. Ersetzen Sie bitte verlorene Ventilkappen immer sofort nach dem Bemerken. Schrauben Sie die Ventilkappen fest auf und kontrollieren Sie die Gummiventile auf eine eventuelle Beschädigung am Ventilsitz.

3. Bei Winterreifen empfiehlt sich in der Regel eine Erhöhung des Luftdruckes um 0,2 bar gegenüber dem Wert des Sommerreifens.

4. Auch der Luftdruck vom Reserverad sollte regelmäßig kontrolliert werden. Grundsätzlich gilt: in den Reservereifen ca. 0,5 bar mehr Luft einzufüllen.

 

Reifenschäden

Auch unsere modernen Reifen, die im allgemeinen als unzerstörbar gelten, sind nicht gegen Gebrauchsschäden geschützt. Es kommt dann zu einem schleichenden Luftverlust, zum Anrosten der Stahldrähte im Gürtel oder zum Ablösen von Profilstücken. Eindeutige Signale für einen beschädigten Reifen sind z.B. eingedrungene Nägel, Risse, Beulen oder Beschädigungen an der Lauffläche. Unregelmäßige Abnutzung der Radlaufflächen deuten auf eine ungenaue Abstimmung des Fahrwerks oder der Lenkung hin:

1. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Reifen auf die o.g. Alarmsignale.

2. Vergessen Sie nicht, dass jeder Reifen auch eine Reifeninnenseite hat, die nur vom Reifenfachmann kontrolliert werden kann.

3. Lassen Sie Ihre Reifen mindestens 4-mal im Jahr vom Fachmann auf die allgemeine Tauglichkeit kontrollieren.

Achtung: Werden Missstände an Lenkung und Fahrwerk nicht vom Fachmann direkt behoben, ist auch der neue Satz Reifen schon bald wieder verschlissen.

 

Profiltiefe

Abgenutzte Reifenprofile werden mit „Schlechtwetterbedingungen“ wie Nässe, Glätte und Schneematsch nicht mehr fertig. Abnutzungsindikatoren in den Längsrillen der Reifen sollten für jeden Autofahrer ein Alarmsignal sein. Ein Reifenwechsel muss spätestens bei Erreichen der gesetzlichen Mindestprofiltiefe von 1,6 mm erfolgen.

1. Bei Sommerreifen ist der Austausch schon ab einer Profiltiefe von 2 mm dringend notwendig.

2. Bei Breitreifen sollte die absolute Mindestgrenze von 3 mm nicht unterschritten werden.

3. Bei dem sehr ausgeprägten Profil der Winterreifen liegt die Untergrenze bei 4 mm.

 

Reifenalter

Ebenso lässt sich anhand der letzen Ziffern hinter der DOT-Nummer das Reifenalter eines Autoreifens ablesen. Die Alterung von Autoreifen wird verursacht durch physikalische und chemische Prozesse, beispielsweise durch Witterungseinflüsse wie UV-Licht, Feuchtigkeit, sowie extrem hohe oder niedrige Temperaturen. Dadurch verändern sich Elastizität und Haftfähigkeit des Autoreifens.

Für jeden Reifen gilt: Seine Lebensdauer ist nach 8-10 Jahren zu Ende, auch wenn er noch makellos aussieht und selten benutzt wurde. Die Gummimischung altert mit der Zeit und verliert damit einen Teil ihrer Fähigkeiten, eine schleichende Zerstörung von Gürtel und Unterbau ist oft die Folge. Bei Fahrzeugen mit längeren Standzeiten, beispielsweise Wohnwägen, Anhänger oder anderen Standfahrzeugen, sollten bereits nach 6 Jahren die Reifen ersetzt werden.

1. Hohe Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung beschleunigen den Alterungsprozeß.

2. Die Reifen von länger abgestellten Autos und Caravans sollten Sie durch Abdecken schützen.

3. Wohnwagenreifen und nicht dauernd benutzte Reifen sollten Sie nach 5-7 Jahren ersetzen.

4. Reservereifen, die älter als 6 Jahre sind, sollten Sie nur noch im äußersten Notfall benutzen.

 

Unser Tipp: Spätestens alle 10 Jahre sind Reifen zu ersetzen, bei Fahrzeugen mit längeren Standzeiten, beispielsweise Wohnwägen, Anhänger oder anderen Standfahrzeugen, bereits nach 6 Jahren.

 

Auf der nächsten Seite haben wir einen Winterreifen mal unter die Lupe genohmen.

 


Für weitere Fragen und Beratung schauen Sie einfach bei uns vorbei oder rufen Sie an (Telefon: 033747/60524).

 

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